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UnternehmensgeschichteMit einem VW-Bus und einem Auftrag des Landkreises Kassel für die Schülerbeförderung von Reinhardshagen nach Hofgeismar fingen Kurt und Jutta Sallwey am 01. August 1976 an Personenverkehr zu betreiben.
Im Laufe der Zeit wurden auch Taxi und Mietwagen sowie größere Busse angeschafft. Fahrtenaufträge für die ehemalige Deutsche Bundespost und die damalige Deutsche Bundesbahn im Linienverkehr sorgten für eine Vergrößerung des Fuhrparks.
Die Photovoltaikmodule mit einer jährlichen Stromproduktion von rund 24.000 Kilowattstunden sind auf den Dächern der Buswerkstatt, der Einstellhallen und des Bürogebäudes installiert. Diese Anlage passt gut in das betriebsinterne Umweltkonzept der Sallwey GmbH. Andere Bausteine dieses Konzeptes sind zum Beispiel die mit Regenwasser betriebene Fahrzeugwaschanlage und das regelmäßige „ECO-Training“ für umweltgerechte und Kraftstoff sparende Fahrweise. Die Sallwey GmbH leistet mit dieser Solaranlage neben ihrem ohnehin die Umwelt entlastenden Dienstleistungsangebot einen weiteren Beitrag zum Klimaschutz. Die Anlage entlastet die Umwelt um rund 16 Tonnen CO2 im Jahr.
Durch die Änderungen im hessischen Vergabeverfahren für bis dato eigenwirtschaftliche Linienverkehre entschloss man sich bereits frühzeitg zur Bildung einer Genossenschaft. Gemeinsam mit anderen nordhessischen Omnibusbetrieben wurde die Regio-Bus-Mitte eG gegründet, die Know-how und Erfahrungen bündeln sollte. Nach dem Beginn der Ausschreibungen wurden im Jahr 2005 auch die Stammleistungen der Firma Sallwey ausgeschrieben. Eine der Leistungen konnte - gemeinsam mit der Firma Regiobus Uhlendorff aus Oberweser - gewonnen werden. Die Arbeit für die Kolleginnen und Kollegen war damit bis 2013 gesichert.
Nur ein Jahr später, zum Fahrplanwechsel im Dezember 2006, gewann die Firma Sallwey - diesmal in Kooperation mit den Firmen Uhlendorff, Reifer und Frölich - eine weitere Ausschreibung im nördlichen Gebiet von Kassel. Unter dem Namen SURF werden seitdem Verkehre im Kasseler Norden und den Gemeinden Ahnatal, Fuldatal, Immenhausen, Vellmar und Hann. Münden bedient.
Durch diese Erweiterung konnten zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden. Es wurden einige Investitionen getätigt, um den Anforderungen an den Fuhrpark gerecht zu werden.
Es fand aber auch eine Umstrukturierung statt: Durch die breitere Aufstellung im Linienverkehr und die Ausweitung auf mittlerweile sieben Standorte fiel die Entscheidung sich aus dem Bereich Reiseverkehr zurück zu ziehen.
Die klare Ausrichtung liegt seit dem im Linienverkehr, mit dem den Fahrgästen täglich eine gute und verlässliche Beförderung erbracht werden soll. |

